Die Resultate und News der Saison 2007/2008
    17. Februar 2008 - 10.00 Uhr: 8. Weltcup-Rennen
    Rang: 27
Zeit: 1:41.227
     
Saisonabschluss in Sigulda: Im Gesamtweltcup auf Rang 9

Im lettischen Sigulda endete am Wochenende die Rodel-Saison. In den letzten beiden Weltcup-Rennen erreichte Stefan Höhener die Rangierungen 21 und 27, was zu einer gewissen Ernüchterung führte. Der Obfelder Rodler fällt damit auf den 9. Schlussrang im Gesamtweltcup zurück. Immer noch die zweitbeste Rangierung seiner Karriere. Zwischenzeitlich war Höhener allerdings auf den 5. Rang vorgerückt gewesen.

Die Höhepunkte der Saison 2007/2008 waren für den 27-Jährigen der 3. Rang im Weltcup-Rennen von Winterberg und gleich daraufhin der 4. Rang in Igls. Begonnen hatte die Saison mit den Übersee-Rennen in Lake Placid und Calgary, wo allerdings keine Top 10 Platzierungen drin lagen. Im Januar folgten die Europa- und Weltmeisterschaften. In Turin an der EM sicherte sich Höhener den 7. Rang und an den Weltmeisterschaften in Oberhof wurde der Obfelder sogar Sechster.

Leider konnten die guten Ergebnisse nicht in die verbleibenden Weltcup-Rennen mitgenommen werden. In Altenberg stürzte Höhener in guter Ausgangslage. Er rettete sich aber ins Ziel und konnte sich noch auf Rang 24 klassieren. Das abschliessende Doppelprogramm im lettischen Sigulda gelang dem Säuliämtler Sportler nicht wunschgemäss. Im ersten Rennen vom Freitag belegte er den 21. Rang. Im Rennen vom Sonntag lief es erneut nicht und der 27-Jährige kam nicht über Rang 27 hinaus, konnte aber immerhin im 2. Lauf die fünftbeste Zeit aufstellen.

Somit ist die Saison 2007/2008 für Stefan Höhener abgeschlossen. Insgesamt 14 Rennen und unzählige Trainingsläufe wurden in den vergangenen Monaten absolvierte. In knapp 9 Monaten wird die Rodel-Saison wieder aufgenommen.

 

    15. Februar 2008 - 12.00 Uhr: 7. Weltcup-Rennen
    Rang: 21
Zeit: 1:39.307
     
Wetterkapriolen in Sigulda

Beim ersten Weltcup-Rennen an diesem Abschlusswochenende der Rodelsaison 2007/2008 fuhr Stefan auf den 21. Rang. Im Gesamtklassement steht er nun auf Rang 7.

Seit über einer Woche ist das Schweizer Rodelteam vor Ort im lettischen Sigulda und probierte ihr Material aus. Doch die gewonnen Ergebnisse konnten fürs Rennen nicht umgesetzt werden. Die Wetterverhältnisse änderten sich stark und machten die Testläufe zunichte.

Bereits der 1. Lauf musste wegen eines kurzen, aber heftigen Schneesturms für einige Minuten unterbrochen werden. Stefan erreichte den 10. Zwischenrang.

Um den neuen Wetterbedingungen gerecht zu werden, setzte Stefan im 2. Lauf einen anderen Schlitten ein. Dieser lief allerdings noch schlechter und mit einer ebenfalls nicht gelungenen Fahrt wurde nur die 26. beste Laufzeit erreicht. Der zweite Lauf musste wegen heftigem Schneefall erneut für eine halbe Stunde unterbrochen werden

Im Schlussklassement führte dies zum 21. Rang. Nur in Calgary und Altenberg fuhr Stefan diese Saison schlechter. Vor dem letzten Weltcup-Rennen steht Stefan nun auf dem 7. Rang im Gesamtweltcup und dies punktgleich mit dem deutschen Andi Langenhan. Aufzuholen wäre noch der mit 9 Punkte Vorsprung auf Rang 6 liegende Felix Loch. Die anderen Fahrer sind kaum mehr erreichbar.

 

    14. Februar 2008: 4. Challenge-Cup
    Rang: 10
Zeit: 49.701
     
Rang 4 im Challenge-Cup Gesamtklassement

Beim 4. und letzten Challenge-Cup der aktuellen Saison gelingt Stefan keine gute Fahrt und er landet auf dem 10. und letzten Platz. Im Gesamtklassement des Suzuki Challenge-Cup schliesst Stefan auf Rang 4 ab.

Nach mehrtägigen Tests galt es am Donnerstag erstmals ernst in Sigulda. Doch die veränderten Wetterbedingungen, es wurde massiv kälter, machten die Testläufe zunichte.

Gemäss Stefan passte gar nichts mehr und es kamen noch Fahrfehler dazu. Somit lag bloss der letzte Rang drin. Der Suzuki Challenge-Cup ist somit nach 4 Rennen in diesem Wetter abgeschlossen. Mit zwei 5. Rängen, einem 3. Rang und jetzt diesem 10. Rang liegt Stefan im Schlussklassement auf dem 4. Rang. Gewonnen wurde der Challenge-Cup 07/08 vom Italiener Armin Zöggeler.

 

    14. Februar 2008: 4. Challenge-Cup
    Rang: 10
Zeit: 49.701
     
Rang 4 im Challenge-Cup Gesamtklassement

Beim 4. und letzten Challenge-Cup der aktuellen Saison gelingt Stefan keine gute Fahrt und er landet auf dem 10. und letzten Platz. Im Gesamtklassement des Suzuki Challenge-Cup schliesst Stefan auf Rang 4 ab.

Nach mehrtägigen Tests galt es am Donnerstag erstmals ernst in Sigulda. Doch die veränderten Wetterbedingungen, es wurde massiv kälter, machten die Testläufe zunichte.

Gemäss Stefan passte gar nichts mehr und es kamen noch Fahrfehler dazu. Somit lag bloss der letzte Rang drin. Der Suzuki Challenge-Cup ist somit nach 4 Rennen in diesem Wetter abgeschlossen. Mit zwei 5. Rängen, einem 3. Rang und jetzt diesem 10. Rang liegt Stefan im Schlussklassement auf dem 4. Rang.

 

    3. Februar 2008 - 8.00 Uhr: 6. Weltcup-Rennen
    Rang: 24
Zeit: 1:54.718
     
Sturz im zweiten Lauf und trotzdem im Ziel

Im 6. Weltcup-Rennen in Altenberg fährt Stefan nach dem ersten Lauf auf den 4. Rang. Im zweiten Lauf stürzt Stefan, kann sich aber wieder auf den Schlitten retten. Mit über 5 Sekunden Rückstand kommt er trotzdem ins Ziel, fällt aber auf Rang 24 zurück.

Im ersten Lauf zeigte Höhener eine tadellose Fahrt. Einzig der etwas langsame Start, verhinderte eine Platzierung in den Top 3. Trotz der verhältnismässig grossen Abständen von einigen Zehnteln an der Spitze, wäre im zweiten Lauf vom vierten Rang aus eine Medaille dringelegen.

Nach guter Start- und erster Zwischenzeit im zweiten Lauf stürzt Stefan Höhener nach etwa 15 Sekunden Fahrt. Er kann sich aber nach einigen Sekunden wieder auf den Schlitten heben und weiter fahren.

Vor dem Ziel hat er dann bereits wieder eine Geschwindigkeit von 116 km/h erreicht, kann aber den grossen Rückstand nicht mehr aufholen. Mit fürs Rodeln riesigem Rückstand von 5.3 Sekunden fällt er auf den 24. Schlussrang zurück.

Stefan Höhener sagte in der Saisonvorschau über die Bahn in Altenberg, dass bei einem Fehler ein grosses Sturzrisiko bestehe. Und so hat er leider recht behalten. Ausser ein paar Prellungen und dem Verlust eines Ranges im Gesamtweltcup, wird dieses Rennen aber schnell vergessen sein.

Das Finale der Rodelsaison findet im lettischen Sigulda in zwei Wochen statt. Am Donnerstag, 14. Februar wird der 4. Challenge Cup ausgetragen, danach folgen am Freitag und Sonntag die Weltcup-Rennen 7 und 8.

 

    1. Februar 2008: 3. Challenge-Cup
    Rang: 3
Zeit: 56.210
     
Dritter im Challenge Cup: Stefan schlägt David Möller!

Beim 3. Suzuki Challenge Cup in Altenberg gelingt Stefan die Teilnahme am kleinen Final. Diesen gewinnt er gegen den deutschen David Möller.

Die erste Runde im Challenge Cup wird in einer 5er Gruppe ausgefahren. Dort musste sich Stefan nur von Albert Demtschenko schlagen lassen und schaffte somit den Einzug in den kleinen Final um Rang 3 und 4.

In diesem musste er gegen den Weltmeister von 2007 David Möller antreten. Mit über 2 Zehnteln Vorsprung gewinnt Stefan diesen und wird somit Dritter im Challenge Cup.

Das Weltcup-Rennen in Altenberg findet für die Herren am Sonntag statt. Die ARD zeigt den 1. Lauf um ca. 11.39 live und den zweiten Lauf in einer Aufzeichnung am späteren Nachmittag. Die beiden Rennen sind über Digital-TV oder Satellit live in voller Länge auf Eurosport 2 zu sehen.

 

    27. Januar 2007 - 11.00 Uhr: Weltmeisterschaft
    Rang: 6
Zeit: 1:31.205
     
Mit Aufholjagd auf Rang 6 an der WM

Stefan Höhener gelingt mit einer sensationellen Aufholjagd an den Weltmeisterschaften in Oberhof der 6. Schlussrang. Nach einem fehlerbehafteten 1. Lauf fährt Höhener mit Laufbestzeit (!) im 2. Lauf noch auf Rang 6 vor!

Im ersten Lauf hatte Höhener Probleme. Nach einem misslungenen Start touchierte er auch noch heftig die Banden und verlor dadurch viel Zeit. Mit einem Rückstand von 0.667 Sekunden schien schon alles verloren.

Im 2. Lauf fuhr er praktisch fehlerfrei auf der schwierigen Kunsteisbahn in Oberhof. Mit 45.532 Sekunden fuhr der 27-jährige sogar Laufbestzeit und verbesserte sich so auf den 6. Rang.

Erst Weltmeister Armin Zöggeler konnte seine Gesamtzeit unterbieten. Weltmeister wurde etwas überraschend der deutsche Felix Loch.

 

    13. Januar 2008 - 8.00 Uhr: Europameisterschaft
    Rang: 7
Zeit: 1:44.897
     
Mit 132.9 km/h auf den 7. Rang an der Europameisterschaft

Bei den Europameisterschaften auf der Olympiabahn in Cesana fährt Höhener auf den 7. Schlussrang. Dies ist das beste Resultat eines Schweizer Rodlers an Europameisterschaften.

Die Chance auf eine Medaille vergab Stefan bereits im ersten Lauf. Wegen eines kleinen Fahrfehlers verlor er zu viel Zeit auf die Spitze und klassierte sich auf dem 7. Zwischenrang.

Im 2. Durchgang stellte er die drittbeste Laufzeit auf, was ihm den 7. Schlussrang und somit das beste Resultat eines Schweizer Rodlers an Europameisterschaften sicherte. Bisher hielt dies sein Trainer Reto Gilly mit einem 8. Rang.

Aufs Podest verlor Höhener bloss 15 Hundertstelsekunden. Europameister wurde auf seiner Heimbahn der Italiener Armin Zöggeler. Der Obfelder bestätigt mit diesem Resultat seine Zugehörigkeit zur Weltspitze.

Die Kunsteisbahn in Cesana war ausserordentlich schnell. Stefan erreichte im 2. Lauf eine Spitzengeschwindigkeit von 132.9 km/h. Die tiefen Temperaturen und das schöne Wetter sorgten für faire Bedingungen.

In knapp zwei Wochen stehen die Weltmeisterschaften im deutschen Oberhof auf dem Programm. Sollten Stefan dort zwei schnelle Läufe gelingen, liegt durchwegs eine Medaille drin. (dst)

 

    6. Januar 2008 - 9.00 Uhr: 5. Weltcup-Rennen
    Rang: 7
Zeit: 1:35.078
     
Weiterhin Fünfter im Gesamtweltcup

Im fünften Weltcup-Rennen im deutschen Königssee fährt der Rodler Stefan Höhener auf den 7. Rang. Damit behält er seinen 5. Rang im Gesamtweltcup knapp. Das Rennen war geprägt von teils spektakulären Stürzen und schwierigen Wetterbedingungen.

Im ersten Lauf bei noch trockenen Verhältnissen gelang dem 27-jährigen Sportler ein sehr guter Lauf und er konnte sich auf dem 4. Rang platzieren. Die Bahn war schwer zu fahren, was einige unerfahrene Rodler schmerzhaft zu spüren bekamen. Höheners Rückstand auf das Podest betrug nach dem 1. Lauf bloss 45 Tausendstelsekunden. Im 2. Lauf absolvierte Stefan Höhener den oberen Teil trotz strömendem Regen noch ohne Probleme. In der sogenannten „Schlangengruppe“ touchierte er allerdings die Banden und verlor dadurch einige Hundertstelsekunden. Im Rodelsport kann dies schnell mehrere Rangverluste bedeuten. Stefan Höhener fiel durch diesen Tempoverlust in der Schlussabrechnung auf 7. Rang zurück.

Der Obfelder Höhener, der für den Säuliämtler Sportler des Jahres nominiert ist, wurde vor Ort von seinem Fanclub unterstützt. Im Gesamtweltcup liegt er nun punktegleich mit dem deutschen Felix Loch auf Rang 5. Als nächstes stehen die Europameisterschaften auf dem Programm. Diese werden nächste Woche auf der schwierigen Olympiabahn in Cesana bei Turin ausgetragen.

Interview

"Man sollte immer eine Medaille anstreben"

Was für einen Einfluss hatten die Wetterbedingungen?
Es war schwer. Im 1. Lauf hatte es nur leicht geregnet, im 2. Lauf waren die Niederschläge stärker und es wurde rutschig. Allerdings waren die Bedingungen für alle Spitzenfahrer gleich.

Es gab teilweise spektakuläre Stürze. Wird man dadurch beeinflusst?
Nein. Wir sind uns das gewohnt, im Training geschieht dies öfter. Ich denke, der Zuschauer wird mehr durch die Stürze beeinflusst als der Fahrer.

Am kommenden Wochenende geht es weiter mit der Europameisterschaft. Was haben Sie dort für Ziele?
Man sollte immer eine Medaille anstreben. Allerdings hat man auch heute gesehen, dass es bei den Herren sehr eng ist. Aber wir versuchen die Medaille zu holen.

Interview: Dominik Stierli

 

    16. Dezember 2007: 4. Weltcup-Rennen
    Rang: 4
Zeit: 1.38.189
     
Stefan Höhener knapp am Podest vorbei

Nach dem Podestplatz in Winterberg fährt Stefan in Igls knapp daran vorbei. Um 94 Tausendstelsekunden musste er mit dem unliebsamen 4. Rang Vorlieb nehmen. Im Weltcup-Gesamtklassement verbesserte sich der 27-jährige Rodler auf Rang 5 und ist somit wieder mitten unter der Weltspitze.

Im vierten Weltcup-Rennen im österreichischen Igls fährt Stefan Höhener auf den sehr guten 4. Rang. Nach dem 1. Lauf lag Höhener bereits an dieser Stelle und hatte nur wenige Tausendstel Rückstand auf das Podest. Trotz guter Fahrt gelang es dem Obfelder Sportler nicht, den Sprung nach vorne zu schaffen. Zu perfekt fuhren die Konkurrenten.

Olympiasieger Armin Zöggeler und Weltmeister David Möller sowie der Lokalmatador Daniel Pfister leisteten sich keine Patzer. Diese drei machten die Podestränge unter sich aus und so präsentierte sich die Rangierung Italien vor Deutschland und Österreich. Stefan Höhener zeigte sich trotzdem zufrieden. Sein Material lief sehr gut und mit seinen Fahrten war er ebenfalls zufrieden. Einzig am Start könne er noch arbeiten, was Ihn auch während der Weihnachtspause beschäftigen wird. Die mitgereisten gegen 40 Fans freuten sich sehr über die hervorragende Plazierung und es wurde reihenweise gratuliert. Das nächste Rennen findet anfangs Januar in Königssee statt.

Interview mit Stefan Höhener

Sind Sie zufrieden mit dem Resultat?
Super. Ich bin sehr zufrieden. Ich wäre gerne aufs Podest gefahren. Gönne den Österreichern aber auch ihren Podestplatz mit Daniel Pfister.

Wäre noch mehr drin gelegen?
Es ist wohl heute nicht mehr möglich gewesen. Meine Fahrt und das Material waren sehr gut. Einzig beim Start wäre noch etwas zu holen gewesen. Ich bin aber zufrieden mit dem Resultat.

Wie haben Sie die Unterstützung in Igls wahrgenommen?
Die Unterstützung nahm ich erst nach dem 2. Lauf war. Dort hörte ich die Fans im Ziel. Vorher hatte ich gar keine Zeit.

Was ging Ihnen zwischen den beiden Läufen durch den Kopf?
Ich hatte Hunger und Durst (lachend). Nein, es war sehr eng und so galt es voll anzugreifen. Ich war auch nicht nervös. So wie es sein sollte.

Wie geht es nun weiter in der Weihnachtspause?
Ich bin nun eine Woche zuhause. Ich widme mich besonders dem Starttraining, um dort noch ein paar Hundertstel herauszuholen. Zudem werde ich nach dieser intensiven Zeit etwas zu meinem Körper schauen. Zwischen Weihnachten und Neujahr werden wir bereits wieder einige Trainingsläufe im französischen La Plagne absolvieren.

 

    15. Dezember 2007: 2. Challenge-Cup
    Rang: 5
Zeit: 49.270
     
Wird der Letzte der Erste sein?

Stefan startet beim morgigen Weltcup-Rennen mit Startnummer 32 und wird somit der letzte Fahrer im ersten Lauf sein. Beim heutigen Challenge-Cup in Igls wurde er Fünfter.

Gestartet wird im Challenge-Cup in Fünfergruppen, wobei jeweils die zwei Besten weiterkommen. In Stefans Gruppe waren Olympiasieger Armin Zöggeler und Weltmeister David Möller nicht zu schlagen. Die Abstände waren allerdings extrem eng. So fehlten Stefan für den Einzug in den Final nur etwas mehr als 1 Zehntel. In der zweiten Gruppe wäre er mit seiner Zeit problemlos in den Final des Challenge-Cups gefahren.

Am Sonntag startet Stefan mit der Nummer 32 und somit als letzter Fahrer im ersten Lauf des Weltcup-Rennens. Das Wetter in Igls präsentiert sich trocken und voraussichtlich schön, aber sehr kalt. Am Samstag waren die Temperaturen um Minus 8 Grad. Das Weltcup-Rennen vom Sonntag wird nur auf Eurosport 2 live übertragen. Das ZDF bringt zwischen 12 und 13 Uhr den zweiten Lauf teilweise live.

 

    8. Dezember 2007 - 9.00 Uhr: 3. Weltcup-Rennen
    Rang: 3
Zeit: 1:49.556
     
Knapp am Sieg vorbei

Nach einem mässigen Saisonauftakt ist Stefan jetzt wieder vorne mit dabei. Im 3. Weltcup-Rennen in Winterberg fuhr er aufs Podest und machte im Gesamtklassement einen Sprung auf Rang 7. Es wäre sogar noch mehr drin gelegen.

Nach dem ersten Lauf lag der Säuliämtler Sportler nur 8 Tausendstel hinter dem Weltmeister David Möller auf Rang 2. Der Vorsprung der beiden auf die übrigen Fahrer betrug für den Rodelsport beträchtliche 1,6 Zehntelsekunden.

Im zweiten Lauf vergab Stefan durch einige Fahrfehler eine noch bessere Rangierung und musste einen Rang abgeben. Er konnte aber seine bisher besten Leistungen egalisieren. Im letzten Winter erreichte er zweimal einen dritten Rang in einem Weltcup-Rennen. Nach dem Rennen erklärte Stefan gegenüber dem Rodelverband, dass er „anfängerhafte Fehler im Labyrinth gemacht habe und eigentlich in diesem Rennen mehr drin gelegen wäre“.

Die Meldung über den Podestplatz war den meisten Schweizer Webseiten eine kurze Meldung wert und auch im Sport aktuell auf SF1 machte die Meldung den Auftakt im News-Block.

Am nächsten Sonntag folgt das Weltcup-Rennen in Igls, wo Höhener von gegen 50 Schweizer Fans vor Ort eine zusätzliche Unterstützung erhält.

 

    24. November 2007 - 23.00/0.30 Uhr: 2. Weltcup-Rennen
    Rang: 22
Zeit: 1:32.448
     
Vom Winde verweht...

Auch im zweiten Rennen der Saison läuft es für Stefan nicht allzu gut. Er hatte mit starken Winden und Fahrfehlern zu kämpfen. Auf dem 19. Platz liegend nach dem 1. Durchgang, fällt er im zweiten Lauf noch auf Rang 22 zurück.

Im ersten Lauf fuhr Stefan den oberen Teil sauber, touchierte dann aber auf einer Geraden die Bande und verlor danach bis ins Ziel über eine halbe Sekunde auf den gerade Führenden. Gemäss Stefan war sein Schlitten und das Material gut. Einfach der Wind machte ihm zu schaffen.

Im zweiten Lauf hatte Stefan bereits beim Start Schwierigkeiten und begann das Rennen leicht schräg aus dem Starthaus hinaus. Wie Stefan ausführte, kam dann auch wieder der Wind dazu. Es häuften sich weitere Fehler an und somit blieb im Gesamtklassement nur der 22. Schlussrang.

Gregory Carigiet konnte sich noch einen Rang vor seinem Landsmann klassieren und wurde 21. Somit sind die Übersee-Rennen bereits abgeschlossen. In zwei Wochen geht es weiter im deutschen Winterberg und in drei Wochen findet das Rennen in Igls statt.

Dorthin führt auch wieder die diesjährige Fanreise. Wer Stefan unterstützen will, meldet sich so schnell wie möglich bei Dominik, Stephan oder Paul.

 

    23. November 2007: 1. Challenge-Cup
    Rang: 5
Zeit: 45.150
     
Guter Rang im Challenge Cup

Stefan erreichte den 5. Schlussrang. Stefan meinte via SMS, es sei etwas wärmer gewesen als üblich und der Schlitten war dieses Mal etwas zu griffig. Dafür sei er nicht gerutscht. Er zeigte sich mit dem erreichten Resultat zufrieden.

In diesem Jahr wurde der Modus des Challenge Cups erneut geändert. Es wird neu in zwei 5er Gruppen gestartet. Die beiden Besten der Gruppe kommen in den Final. Die beiden Zweiten kommen in den kleinen Final.

Stefan trat in seiner Gruppe gegen die Top-Fahrer Albert Demtschenko, Armin Zöggeler und David Möller an. In dieser doch sehr starken Gruppe konnte sich Stefan Höhener immerhin gegen Martins Rubenis durchsetzen. Da Albert Demtschenko nicht ins Ziel kam und Stefan eine sehr gut Zeit fuhr, klassierte er sich auf Rang 5. Den Einzug in den kleinen Final verpasste er um winzige 8.1 Hundertstelsekunden.

 

    17. November 2007 - 15.00/17.45 Uhr: 1. Weltcup-Rennen
    Rang: 13
Zeit: 1:46.343
     
Keine Top 10 Platzierung zum Saisonauftakt

Beim 1. Weltcup-Rennen in Lake Placid gelang Stefan Höhener noch keine Platzierung in den ersten Zehn. Nachfolgend sein Kommentar zum Rennen.

"Es war minus 7 Grad beim Rennen. Die Bahn war pickelhart und somit verdammt schnell. Die Schienen auf meinem Schlitten waren etwas wenig scharf. Dadurch rutschte ich in den Kurven immer ein wenig und konnte nicht auf Zug fahren. Darum hatte ich in beiden Läufen immer wieder kleine Fehler", führt Stefan per SMS aus.

Diese Fehler summierten sich dann auch, was den 13. Schlussrang einbrachte. Er resultierte daraus auch ein Rückstand von 1.105 Sekunden auf den Sieger Armin Zöggeler. Dem Italiener folgten die beiden Deutschen David Möller und Jan Eichhorn auf Rang 2 und 3.

Der ebenfalls am Start gewesene Schweizer Gregory Carigiet erreichte den 19. Gesamtrang. Weiter geht es nächste Woche in Calgary.

 

    30. Oktober 2007: Vorschau Saison 2007/2008
    Rang: 1
Zeit: -
     
Stefan Höhener steht kurz vor dem Saisonstart

In knapp zwei Wochen beginnt für Stefan Höhener die 9. Saison als Rennrodler. Nach seiner bisher erfolgreichsten Saison sind die Ziele erneut hochgesteckt. Unterstützt wird der Obfelder Sportler nicht nur von seinem neuen Hauptsponsor Hawa AG, sondern auch von der ganzen Region mit einer Tischset-Aktion.

Seit Ende Oktober liegt die erste Serie der Tischsets in zahlreichen Restaurants der Region auf. Neben den lokalen Sponsoren ist auf dem Set auch der Rennkalender der Saison 2007/2008 zu sehen. Für die aktuelle Saison konnte auch erstmals ein Hauptsponsor gefunden werden. Die in Mettmenstetten ansässige Hawa AG unterstützt Höhener in dieser Saison.

Der Rodel-Weltcup startet für Höhener am 17. November 2007 im amerikanischen Lake Placid. Das Rennen wird live auf Eurosport 2 zu sehen sein. Am 24. November wird der 27-jährige Sportler im kanadischen Calgary antreten. Dort erreichte er in der letzten Saison einen Podestplatz.

Nach Kanada sind die Übersee-Rennen bereits Ende November vorbei. Es folgt Winterberg und am 16. Dezember 2007 das Rennen in österreichischen Igls, wo Stefan Höhener auch dieses Jahr von zahlreichen Fans unterstützt werden wird. Wer auch in Igls mit dabei sein möchte, meldet sich gleich heute beim Fanclub an.

 

    23. September 2007: Schweizer Meisterschaften im Rodelstart
    Rang: 1
Zeit: 10.97
     
Schweizer Meister im Rodelstart

Die Schweizermeisterschaften im Rodelstart wurden von Stefan gewonnen. Zweiter wurde Gregory Carigiet.

An der diesjährigen Züspa wurde eine 120 Meter lange künstliche Eisbahn gebaut. Darauf fanden die 9. Schweizermeisterschaften im Bobstart, Skeletonstart und Rodelstart. Bei den Rodlern traten die beiden Aktiven Stefan Höhener und Gregory Carigiet an. Ebenfalls vier Junioren waren am Start und konnten das ungewöhnliche Eistraining an diesem warmen Septembertag absolvieren.

 

    21. September 2007: Vorschau
    Rang: 1
Zeit: -
     
Sommertraining und Vorschau auf die neue Saison

In wenigen Wochen geht es bereits mit der Saison 2007/2008 los. Stefan blickt auf sein Sommertraining zurück und auch voraus auf die kommenden Rennen. Zudem ist ab sofort auch die neue Webseite online. Es funktioniert noch nicht alles 100%. Am Wochenende wird noch daran gearbeitet.

Die Saison endete für Stefan Höhener mit einer bösen Überraschung. Im Ski-Urlaub riss er sich das Innenband im linken Knie. Dazu kam noch eine Entzündung der rechten Schulter, was eine verbreitete Krankheit in der Rodlerszene ist. Es war ein harter Kampf zurück. Mit mehrmals wöchentlich stattfindender Physiotherapie und entsprechender Schonung des Knies konnte der Obfelder Sportler sich von seinen Verletzungen gut erholen.

Im Frühling folgte eine angepasste Aufbauphase; um eine erneute Entzündung zu vermeiden wurden die Schultern geschont. Dies gestaltete sich schwierig, da im Rodeln vorwiegend mit dem Oberkörper gearbeitet wird.

Im weiteren Verlauf des Jahres kehrte man zum gewohnten Rumpfkrafttraining zurück, d. h. vor allem Rücken, Bauch und Schulter wurden gefordert. Im Juni zeigte sich beim Starttraining, dass auch das angepasste Training ein Erfolg war. Das messbare Resultat war gar nicht schlechter als in den Vorjahren. Stefan sagte, er habe sogar Bestwerte erreicht und dies trotz der geänderten Vorbereitung.

Im Juli folgte die Kombination von Eis- und Rollentraining. In der Eishalle von Küssnacht am Rigi wurde bereits auf dem glatten Element geübt und im zugerischen Frauental kam der Schlitten auf Rollen zum Einsatz. „Mein Trainingszustand ist zufriedenstellend und ich habe keine Beschwerden mehr in Schulter oder Knie“, meinte Stefan zum Abschluss seines Sommertrainings. Bis zum Weltcup-Start werde mehr oder weniger nur noch seine Form verfeinert.

Auf der Materialseite arbeitete das Team direkt nach Ende der letzten Saison weiter. Es wird ein neuer Schlitten zum Einsatz kommen, der aber in sehr ähnlicher Form daher kommt. Es werden einige Erneuerungen ausprobiert. Es ist nachwievor so, dass man viel probieren kann, aber erst im Training im Eiskanal herausfindet, ob man wirklich schneller ist. Auf jeden Fall ist für den Saisonstart alles bereit.

Wenn das Wetter mitspielt ist anfangs Oktober die erste Trainingswoche in Winterberg. Dabei geht es in erster Linie darum, das Fahrgefühl auf dem Eis wiederzuerlangen. In der zweiten Trainingswoche geht das Team nach Oberhof. Dabei wird der neue Schlitten ausprobiert und Materialverbesserungen vorgenommen. Die dritte Trainingswoche führt das Schweizer Rodelteam nach Königssee, wo man versucht, das beste aus dem Material herauszuholen. In der vierten Trainingswoche in Cesana wird der Schlitten vor allem für die diesjährige Europameisterschaft abgestimmt. Diese findet im Januar 2008 auf der Olympiabahn in der Nähe von Turin statt.

Der Rodel-Weltcup startet für Stefan Höhener am 17. November 2007 im amerikanischen Lake Placid. Eine Woche später folgt Calgary. Damit sind die Übersee-Rennen bereits Ende November vorbei. Es folgt Winterberg und am 16. Dezember 2007 das Rennen in Igls, wo Stefan Höhener auch dieses Jahr von zahlreichen Fans unterstützt werden wird. Weitere Informationen und aktuelle Resultate auf www.hoeni.ch.

 

 

 

- Rückblick Saison 2006/2007
- Rückblick Saison 2005/2006
- Rückblick Saison 2004/2005
- Rückblick Saison 2003/2004
 

    Die Europameisterschaft
    Am Sonntag startet Stefan Höhener an den Europameisterschaften im italienischen Cesana. Gemäss Stefan sei alles bestens und sein Material sehr gut.

Gestartet wird am Sonntagmorgen. Ab 8.30 Uhr ist der 1. Lauf auf Eurosport 2 (Digital-TV) zu sehen. Der 2. Lauf wird von 10.00 bis 11.00 Uhr ausgestrahlt. Zwischen 10.20 und 11.10 Uhr ist evtl. der zweite Lauf auch auf dem ZDF zu sehen.

Stefan Höhener startet mit der 7, der zweite Schweizer Gregory Carigiet mit Startnummer 12. Aktuelle Infos am Sonntagmorgen auf dieser Seite.
(11.01.2008)

    Es geht weiter
    Am Sonntag folgt das nächste Rennen für Stefan. Wiederum sind einige Fans direkt in Königssee. Das Rennen wird live auf Eurosport 2 übertragen. Die ARD sendet am Sonnntag eine Zusammenfassung des 1. Laufes um 10:03-10:30 und des 2. Laufes um 11:45-12:00. (Angaben ohne Gewähr).
(04.01.2008)

    Mit Startnummer 23 ins zweite Rennen
    Um 23.00 Uhr beginnt auf Eurosport die Live-Übertragung des 1. Laufes, um 0.30 Uhr folgt der zweite Lauf. Wer nicht so lange aufbleiben will, erfährt die aktuellen Ergebnisse auf dieser Webseite.

Eine kurze Zusammenfassung des Herren-Rennens ist auch in der ARD am Sonntagmorgen um ca. 10.09 Uhr zu sehen.
(23.11.2007)

    Stefan an der Züspa
    Am Sonntag, 23. September 2007 von 13.00 bis 15.00 ist Stefan Höhener an der Züspa. Der Schweizer Bobverband hat dafür eine extra Eisbahn erstellt.
(22.09.2007)